FORUM Lichtenstern: miteinander – kreativ - innovativ

„ Das Forum Lichtenstern wird eine kreative Begegnungsstätte von Kultur, Ökonomie, Technik und Schule. Es ist kein herkömmliches Selbstlernzentrum - isoliertes Lernen ist uns zu wenig. Wir verstehen Lernen als gemeinschaftliche Aufgabe und Aufgabe für die Gemeinschaft. Ganz im Sinne der christlichen Werte, die das Fundament unserer Schule sind. Wir arbeiten in einer Atmosphäre der Ehrfurcht vor dem Mitmenschen und Gottes Schöpfung. Lernen ist demgemäss Ausdruck des gebenden Miteinanders und der gemeinsamen Erschließung von Wissenswelten. Erzielt die Gemeinschaft Wissens-Fortschritte, kommt auch der Einzelne voran. Nur wer die Welt offen und unvoreingenommen versteht, kann sie mit neuen Ideen verändern. Verstehen kann nur, wer die Lernimpulse seiner Mitmenschen annimmt. Hier sind kreative Köpfe aufgefordert, Innovationen zu denken und zu leben.“
2008-12-05 14:18
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2009-11-09 16:28
Forum Lichtenstern - Informationen
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2008-09-30 12:00
Puzzleaktion
Stand 09.11.2009
2009-11-01 23:42
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2008-06-07 17:35
Mehr Platz für kreative Köpfe
aus der Bietigheimer Zeitung vom 14.07.2007
ARTIKEL VOM 14. JULI 2007
NEUBAU / "VISION 2010" NIMMT IM SACHSENHEIMER LICHTENSTERN-GYMNASIUM GESTALT AN
Mehr Platz für kreative Köpfe
Öffentliche Präsentation des Vorhabens im Südgarten beim gestrigen Schulfest
Einen besseren Ort der Präsentation konnte man dafür nicht finden: Erstmals wurden beim Schulfest des Lichtenstern-Gymnasiums die Pläne für das Neubauvorhaben "Pavillon" vorgestellt. Die Profile Ökonomie und Musik an der Schule sollen mehr Platz bekommen.
"Es ist kein Schwarzer Freitag, sondern ein heller und freundlicher Tag, an dem eine Vision Gestalt annimmt", sagte gestern Reinhart Gronbach, der Schuldirektor des Evangelischen Lichtenstern-Gymnasiums in Sachsenheim, bei der Präsentation von Neubauplänen für einen Pavillon, der im Südgarten entstehen soll.
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Sie präsentierten gestern das Modell des Pavillons am Lichtenstern-Gymnasium (v.r.n.l.): Schulleiter Reinhart Gronbach, Anja Frieling, Sabine Kronmüller, Doris Ehrmann-Obinger (Architekturbüro) und Lehrer Helmut Dinkel. FOTO: MARTIN KALB Zur Bildergalerie bitte Bild anklicken |
"Wenn wir ein Schiff bauen, brauchen wir nicht nur Holz und Segel, sondern auch die Sehnsucht nach dem Meer", zitierte Rektor Gronbach den französischen Schriftsteller Saint-Exupéry. Ganz so, wie es mit dem ehrgeizigen Pavillon-Projekt angestrebt wird.
Sehnsucht nach Bildung
"Sehnsucht nach guter Bildung heißt hier, miteinander möglichst viel lernen", so Gronbach zum geplanten Lernforum, das kein "Selbstlernzentrum" sein dürfe. Auch ein Kreativforum soll es werden, indem man kreativ mit Firmen zusammen arbeiten will. Die Schule wäre offen für Projekte, die in die Wirtschaft hineinragen.
Ökonomie und Musik sind die zwei besonderen Profile des Lichtenstern-Gymnasiums mit seinen 400 Schülern. Weshalb im Bereich Ökonomie Kontakte in die Wirtschaft geknüpft werden.
Gesucht werden daher Kooperationspartner für Projekte und zum Austausch von Ideen und Wissen. Es soll für die Schule, aber auch für den Kooperationspartner eine Zusammenarbeit entstehen, von der beide Seiten profitieren können. Eine "Win-Win-Partnerschaft", wie es Schuldirektor Reinhart Gronbach bei der gestrigen Vorstellung des Projektes bezeichnete. Er könne sich gut vorstellen, dass Schüler als Praktikanten arbeiten, aber auch Azubis der Firmen sich in den jeweiligen Foren beteiligen.
An der Schule soll dafür ein Kreativ-Forum zur Verfügung stehen, und ein Lern-Forum mit Bibliothek, Werkstätten, Büros für Schülerfirmen und Räume für Präsentationen geschaffen werden. Eben zum Austausch mit Kooperationspartner. Auch an die Musik ist gedacht. Ein Probenraum und ein Tonstudio runden die Vision ab.
Noch zeigt der Architektenentwurf leere Räumlichkeiten. Was darin gebraucht würde, meinte Gronbach weiter, möchte man gerne zusammen mit den interessierten Firmen beraten. Die Ausstattung soll in einer fruchtbaren Partnerschaft ausgewählt werden. Engagement und Ideen von Lehrern, Schülern und Eltern fanden beim Raumkonzept bereits Berücksichtigung.
Keinen Hightech-Tempel
"Wir wollen keinen Schickimicki-Hightech-Tempel, sondern ein innovatives und kreatives Bildungshaus", beschrieb Reinhart Gronbach "Vision und Schiff".
Wie mittlerweile die Vision 2010 baulich Gestalt angenommen hat, zeigte der Rektor. Er enthüllte das Modell beim gestrigen Schulfest und präsentierte einige Daten und Fakten.
Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Obinger aus Schwäbisch Hall. Das neue Gebäude sieht auch ökologische Maßstäbe vor. Eine Erdwärmeheizung und eine Photovoltaikanlage sollen das Gebäude mit Energie versorgen.
Rund 1,5 Millionen Euro sind als Kosten genannt. "Wir können nichts erwarten von der Stadt und der Kirche", ist sich der Schulleiter sicher und setzt bei diesem Projekt auf "Fundraising".
Man sei auf Firmen ideell und finanziell angewiesen. Gehofft wird auf die Beteiligung und das Engagement der Wirtschaft, und dass das Geld in drei Jahren möglichst dafür da ist.
VON RUDI KERN
2007-07-14 08:22
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