Lichtenstern-Gymnasium ist MINT-freundlich

Die neue MINT-Tafel ziert den Osteingang am Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim. Schulleiter Reinhart Gronbach (links), die beiden Schülersprecher Marlene Bauer (2. von links) und Paul Metz (rechts), Lehrer Hans Bader (Mitte) sowie Martin Rosenlöcher, Standortentwickler der Porsche Logistik GmbH, freuen sich über die Auszeichnung.
Fotos: Lichtenstern-Gymnasium

in: Bietigheimer Zeitung vom 29.12.2020

 

Auszeichnung: Die Sachsenheimer Schule wurde vom Berliner Verein "MINT Zukunft schaffen" als "MINT-freundliche" Schule ausgezeichnet

 

Sachsenheim „Eigentlich sind wir am Lichtenstern-Gymnasium schon lange MINT-freundlich, aber jetzt mit Brief und Siegel“, sagt Schulleiter Reinhart Gronbach zu seinem Gast Martin Rosenlöcher, Standortentwickler der Porsche Logistik GmbH, bei einem Rundgang über den Schulcampus. Zuvor hatten die beiden mit dem MINT-Verantwortlichen Physik- und Mathematiklehrer Hans Bader und den Schülersprechern Marlene Bauer und Paul Metz die neue MINT-Tafel am Osteingang des Lichtenstern-Gymnasiums (LGS) inspiziert. Diese Tafel und die Auszeichnung "MINT-freundlich" erhielt die Schule vom Verein "MINT Zukunft schaffen".

 

Auf 22 Seiten haben die MINT-Beteiligten des Lichtenstern-Gymnasiums zusammengetragen, weshalb die Sachsenheimer Schule im Park in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) besonderes leistet. Dabei kam einiges zusammen, was die Jury letztlich überzeugte und so bereits beim ersten Bewerbungsanlauf zur Vergabe des begehrten MINT-Siegels führte. Die MINT-Anfänge lagen in einer Robotik-AG und Fischer Technik vor mehr als zwölf Jahren. Das Angebot wurde durch Lego, Festo-Didaktik, mehrachsige Fräse, 3D-Drucker, mediales Gestalten und Video-AG mit Digitalkameras und Schuldrohne erweitert. Neben den Schulprofilen Musik und Ökonomie konnten mit dem dreizügigen Ausbau NWT und IMP als weitere Profilfächer eingerichtet werden.

 

Besonders liege den MINT-Verantwortlichen des Lichtenstern-Gymnasiums die Verbindung zur Berufs- und Arbeitswelt am Herzen. In zahlreichen Kooperationen eröffnen Bildungspartner spannende Einblicke in die betriebliche Anwendung innovativer Technologien. So lernen die Lichtensternschüler der 8. Klasse bei der Lerneinheit ‚Paketsimulation‘ im Porsche-Logistik Zentrum im Gewerbegebiet Eichwald Strategien zur Vermeidung von Verschwendung kennen. Bei einer Betriebserkundung der Abläufe im Hochregal- oder im Kleinteilelager erhalten die Schüler auch Einblicke in die Automationstechnik, die sie im Modell in den Modulen von Festo-Didaktik im Unterricht kennen lernen können.

 

Schulleiter Reinhart Gronbach und Porsche-Mann Martin Rosenlöcher setzen auf eine virenfreie Zukunft, in der der Bildungsaustausch vielleicht intensiviert werden kann, um junge Menschen für die verschiedensten MINT-Felder zu begeistern. Die Porsche-Logistik wolle gerade auch als Arbeitgeber in der Region gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich als Bildungspartner engagieren.