L i c h t e n s t e r n – N e w s l e t t e r Nr. 227 vom 30.11.2016

Newsletter des Evangelischen Lichtenstern-Gymnasiums Sachsenheim
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Inhalt:

1.)        Termine
2.)        Advents- und Weihnachtskonzerte
3.)        Tafelladenaktion 2016: Abgabe bis 02. Dezember
4.)        Ehemaligentreffen am 10. Dezember ab 14 Uhr
5.)        Lange Nacht der Mathematik: Lichtenstern rechnen sich an die Spitze
6.)        "Spotlight für junge Musizierende"

 

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1.) Termine

30.11.: Unterstufentheateraufführung bei Seniorenweihnachtsfeier
30.11., 18 Uhr: Adventskonzert (Foyer)
05.12.,: Theatercollage Büchner (K1, K2)
08.12., 14 Uhr: Probennachmittag Weihnachtskonzert
09.12., 19.30 Uhr: Weihnachtskonzert (Stadtkirche)
10.12., 14 Uhr: Ehemaligentreffen
10.12., 17 Uhr: Weihnachtskonzert (Stadtkirche)
21.12.: Weihnachtsfeier Internat und Aufbaugymnasium
22.12., 8 Uhr: Weihnachtsgottesdienste
23.12.16-08.01.17: Weihnachtsferien
11.01., 13.30 Uhr: Gesamtlehrerkonferenz



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2.) Advents- und Weihnachtskonzerte

Unter- und Mittelstufe des Lichtenstern-Gymnasiums geben am heutigen Mittwoch, 30. November um18 Uhr ihr diesjähriges Adventskonzert. Im adventlichen Schulfoyer musizieren Schülerinnen und Schüler als Solisten und in unseren zahlreichen Klassenensembles.


Die beiden traditionellen Weihnachtskonzerte der Mittel- und Oberstufe finden am Freitag, 09. Dezember um 19.30 Uhr und am Samstag, 10. Dezember um 17 Uhr jeweils in der Stadtkirche Großsachsenheim statt.

Zu den Konzertabenden laden wir Sie sehr herzlich ein. Der Eintritt ist frei, Spenden für unsere Partnerprojekte nehmen wir sehr gerne entgegen.



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3.) Tafelladenaktion 2016: Abgabe bis 02. Dezember

In Tafelläden können bedürftige Menschen günstig Lebensmittel kaufen. Die Lebensmittel werden von anderen Läden oder Firmen gespendet. In der Regel handelt es sich bei diesen Lebensmitteln um Brot, Obst, Gemüse oder andere Lebensmittel mit beschränkter Haltbarkeit.
Die Tafelläden dürfen selbst nichts dazukaufen, sondern dürfen nur gespendete Waren verkaufen, daher ist das Angebot begrenzt.
Im Rahmen ihres Diakoniejahres wollen unsere Klassen acht gerade jetzt in der Weihnachtszeit mit einer Aktion an der Schule dem entgegenwirken. Gesammelt werden Waren, die nicht gekühlt werden müssen.
Wir sind an der Schule etwas mehr als 500 Schülerinnen und Schüler. Wenn jeder Ware in der Größenordnung von 1 kg mitbringt, dann spenden wir als Schule über eine halbe Tonne.

In diesem Jahr kommen die Waren in den Tafelladen Ludwigsburg, der zu den langjährigen diakonischen Kooperationspartnern des Lichtenstern-Gymnasium zählt.

Der Tafelladen benötigt Lebensmittel:
Babynahrung, Essig, Fischkonserven, Gemüsekonserven, H-Milch, Honig, Kaffee, Kakao, Margarine, Marmelade (leider keine Selbstgekochte), Mehl, Müsli, Nougatcreme, Nudeln, Obstkonserven, Öl, Reis, Salz, Tee, Zucker

außerdem Hygieneartikel:
Babywindeln, Bodylotion / Creme, Deo, Duschgel, Haarfestiger /-spray, Rasierschaum, Shampoo, Seife, Waschmittel, Zahnbürsten, Zahnpasta

Abgegeben werden können die Sachspenden von Montag bis Freitag, 2. Dezember in den großen Pausen im Stützpunkt im Pavillon C.

Unsere Achtklässler freuen sich über Unterstützung aus der ganzen Schulgemeinschaft.



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4.) Ehemaligentreffen am 10. Dezember ab 14 Uhr

In diesem Jahr gibt es am Samstag, 10.Dezember ab 14.00 Uhr wieder ein Ehemaligentreffen vor dem Weihnachtskonzert. Dazu sind Ehemalige herzlich in den Salon ins Internatsgebäude eingeladen.
Für unsere Planung ist es sehr hilfreich, wenn Ihr/Sie uns über eine kurze Rückmeldung über Ihr / Euer Kommen informiert. Diese Rückmeldung richten Ehemalige bitte direkt an margit.holzhaeuer@lichtenstern.info

Wir freuen uns über alle, die am kommenden Samstagnachmittag unser LGG besuchen.
Es gilt: Ein herzliches Willkommen allen Ehemaligen.


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5.) Lange Nacht der Mathematik: Lichtensterne rechnen sich an die Spitze

Am Freitagabend noch einmal freiwillig in die Schule kommen um die ganze Nacht Matheaufgaben zu lösen? Was für einige nach einem schlechten Witz klingt, ist ein bundesweiter Wettbewerb: die "Lange Nacht der Mathematik", an der wir neben 330 anderen Schulen teilnahmen. 36 Schüler ab der 10. Klasse kamen am 18. November noch einmal in die Schule um sich die ganze Nacht mit mathematischen Problemen zu beschäftigen.

Die Mathenacht besteht aus 3 Runden, die jeweils aus 10 Aufgaben zusammengesetzt sind. Um in die dritte Runde zu kommen, die schlussendlich die einzige ist, die zählt, muss man die Aufgaben aus den ersten zwei Runden richtig beantworten. Komplexe Probleme, die selbst für die Lehrer eine Herausforderung sind - was sie aus Schülersicht in Einzelarbeit unlösbar macht.

Neun Stunden Kopfzerbrechen, acht Liter Cola und sechs Familien-Pizzen nach dem Beginn um 18 Uhr schafften wir es jedoch tatsächlich die Aufgaben aus Runde 1 und 2 zu lösen. Für eine Aufgabe aus Runde 2 brauchten wir zwar mehr als drei Stunden und vier Blätter Papier, aber was am Ende zählte war die Antwort, die sich beim siebten Versuch dann auch als richtig herausstellte und somit Runde 3 freischaltete.

Aufs Neue motiviert machten wir uns an das Lösen der neuen Aufgaben, die mit Rechenweg und Begründung eingereicht werden mussten. Runde 3 lief erstaunlicherweise am besten und nach einigen kleineren Schwierigkeiten – von denen nur eine das verständliche und vor allem leserliche Aufschreiben der Rechenwege war - schafften wir es gegen 7 Uhr morgens unsere endgültigen Antworten abzuschicken.

Die Tatsache, dass wir uns unter den 24 Gruppen befanden, die in Runde 3 überhaupt Lösungen abgegeben hatten, begründete Herr Beyl, der verantwortliche Mathelehrer, mit der guten Aufgabenaufteilung und dem gemeinschaftlichen Arbeiten.

Und die harte Arbeit zahlte sich aus: Am Ende belegten wir mit 44 Punkten den 1. Platz unserer Altersgruppe und hatten dabei noch einen deutlichen Vorsprung von 11 Punkten auf die zweitplatzierte Gruppe.

Amélie Belosevic/10a


Auf der Schulhomepage finden Interessierte eine Bildergalerie mit Eindrücken von der diesjährigen „Langen Nacht der Mathematik“.
http://evlgs.de/bilder.html


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6.) "Spotlight für junge Musizierende"

Bericht aus: Bietigheimer Zeitung vom 21.11.2016

Improvisation spielt im Jazz eine zentrale Rolle und wenn’s gut läuft, verselbstständigt sich das Musizieren. Spontaneität kann sogar für erfahrene Profis eine Herausforderung sein. Wie läuft dann eine Jamsession in Konzertform von Schülern ab? Das Lichtenstern-Gymnasium hatte zu Jazz im Foyer eingeladen, eine Veranstaltung, die es seit einigen Jahren gibt und die sich von anderen Konzerten stark abhebt. Nicht nur wegen des nicht-klassischen Repertoires, sondern auch wegen ihres Aufführungsformates.

Bis auf ein Minimum war das Licht gedimmt, lediglich die Bühne erstrahlte golden, manchmal auch mit bunten Lichteffekten. Das Publikum nahm nicht nur auf den normalen Stühlen Platz, sondern auch auf Clubsesseln und Barhockern. Der Lounge-Atmosphäre, die bei Jamsessions oft herrscht, wollte man näher kommen. Obwohl das Foyer ein weiter und hoher Raum ist, funktionierte das. Lampions- und Lichterketten waren an den Geländern angebracht. Trotzdem war es dunkel. Spotlight für die jungen Musizierenden.

Das Posaunenquartett der Bietigheimer Musikschule mit zwei Schülern des Lichtenstern-Gymnasiums war gewissermaßen eine Ouvertüre für den Jazz. Alexander Hermann am Tenorsaxofon und Nils Janßen am Klavier spielten den Ohrwurm „Mandy“ von Barry Manilow, Benjamin Staudenmaier (Klavier) und Lukas Guevara (Altsaxofon) brachten mit „Bossa at Night“ von Jim Suidero zum ersten Mal an diesem Abend den Bossa Nova ins Foyer. Stephen Brielmayer (Klavier) und Simon Essig (Altsaxofon) spielten Black Orpheus. Wer nicht sah, dass hier Schüler spielten, hätte wohl kaum darauf gewettet.

Brielmayer lieferte eine tadellose Leistung bei seiner verjazzten Version von „Autumn leaves“ und saß fast das ganze Konzert als Begleiter am E-Piano – auch beim klasse Auftritt der Jazz Crew. Das Repertoire des rund 20 Schüler ab Klasse acht zählenden Ensembles umfasste am Freitagabend u.a. Samba- und Swing-Nummern sowie Herbie Hancocks „Watermelon Man“. Paul Baumgärtner und Luzia Ruhland übernahmen souverän Trompeten-Soli.

2009 kam Musiklehrer Franz Pregler an das Lichtenstern-Gymnasium und mit ihm der Jazz. Er baute die Crew von Grund an auf, und über die Jahre entwickelte sie sich zu einem Baustein, der aus der Musikkultur des LGS nicht mehr wegzudenken ist und der für ein hohes Maß an Qualität steht. In der klassischen Musiktradition der Schule hat sich ein zweiter Strang Ensemblemusik entwickelt. Dazu gehört neben den kammermusikalischen Verbindungen auch die Big Band. Und die macht ihrem Namen alle Ehre: Mit fast 60 Mitgliedern ist sie wirklich groß. Mit dieser Klangmasse und -vielfalt lässt sich einiges verwirklichen. Das zeigten die beiden Musiklehrer Ruth Rißler und Franz Pregler zusammen mit der Big Band: angefangen beim Pink-Panther-Theme über Filmmusik wie „Colors of the Wind“ bis „Music from Frozen“.

Und am Ende überraschten die Schüler alle – auch ihre Lehrer. Beim Abgang jazzten sie ohne Absprache. So wie das Improvisieren beim Jazz.

Sandra Bildmann



Auf der Schulhomepage finden Interessierte auch eine Bildergalerie zu „Jazz im Foyer 2016“.
http://evlgs.de/bilder.html


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