Wie seit Jahren findet das interdisziplinäre Projekt „Industrie 2.0" für die Klassen 8 für jede der Parallelklassen getrennt statt. Nach dem Bau eines Holzautos in Werkstattfertigung, das heißt: jeder baut sein Auto und macht alle Arbeitsschritte selbst, kommt die Fertigung mittels eines Fließbandes. Jeder Klasse überlegt sich, wie die Fertigung in einzelne Arbeitsschritte, die alle die gleiche Zeit benötigen sollten, zerlegt werden kann. Da die Belegschaft nur aus einer Klasse besteht, und alle gleichmäßig und dadurch produktiv beschäftigt werden sollen, muss dies neben den räumlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden.
Der Raum lässt ein Fließband mit einer Länge von 21 Metern zu. Da nicht alle alles gleich gut können, kommt es im Prozess zu Anpassungen, um den Ausschussanteil möglichst gering zu halten.
Vor dem Aufbau des Fließbandes werden die Schüler mit den Überlegungen von Henry Ford in die Welt des Fließbandes eingestimmt.
Ziel ist es, bei erträglicher Ausschussrate, einen Produktionstakt von einer Minute zu erreichen.
