Landesfinale gewonnen: „WonderBall“ begeistert Jury mit nachhaltiger Geschäftsidee

Großer Erfolg für das Evangelische Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim: Die Schülerfirma „WonderBall" hat das IW JUNIOR-Landesfinale gewonnen und sich damit gegen rund 100 Schülerfirmen aus ganz Baden-Württemberg durchgesetzt.Das Besondere dabei: Das Team besteht ausschließlich aus Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 – ein ungewöhnlicher Erfolg, denn die meisten konkurrierenden Teams stammen aus der 11. oder 12. Klasse. Umso beeindruckender war der souveräne Auftritt der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer auf der Bühne im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.
Mit ihrer innovativen und nachhaltigen Geschäftsidee überzeugte „WonderBall" die Jury auf ganzer Linie. Die Schülerinnen und Schüler fertigen aus gebrauchten Sportbällen kreative Alltagsprodukte wie Mäppchen, Schuhregale oder Vasen und verbinden damit Nachhaltigkeit, Design und Unternehmergeist.
Beim Wettbewerb mussten sich die Teams in mehreren Kategorien beweisen. Bewertet wurden unter anderem die Pitch-Präsentation auf der Bühne, ein Interview mit der Jury, das Pitch-Deck sowie die Geschäftsidee selbst. Die Jury bestand aus Wirtschafts- und Bildungsfachleuten sowie Vertretern anderer JUNIOR-Unternehmen. Entscheidend war dabei nicht nur die Idee, sondern das gesamte Konzept der Schülerfirma – etwa Teamarbeit, Problemlösungskompetenz und die Fähigkeit, Kunden und Investoren zu begeistern.
Genau hier konnte „WonderBall" punkten: Mit einer professionellen Bühnenpräsentation, souveränen Antworten im Juryinterview und viel Leidenschaft für ihr Projekt, beispielsweise einem selbstgebauten Holzstand, hinterließ das Team einen bleibenden Eindruck. Lehrer Till Kernen zeigte sich nach dem Wettbewerb begeistert: „Als 8.-Klässler:innen so vor über 100 Menschen zu präsentieren und so viel ökonomische Leidenschaft aufzubringen, ist bemerkenswert – und es ist fantastisch, dass das heute belohnt wurde." Timo Schuh ergänzte: „Man hat ab dem ersten Tag die große Energie im Team gespürt. Durch die unterschiedlichen Charaktere kam das Team auch in Krisen stets zu guten Lösungen."
Auch außerhalb des Wettbewerbs konnte die Schülerfirma bereits erste große Erfolge feiern. So verkaufte „WonderBall" seine Produkte bereits bei den Basketballern der MHP RIESEN Ludwigsburg sowie bei der Handballmannschaft SG BBM Bietigheim. Besonders bemerkenswert: Eine Kooperation mit dem VfB Stuttgart ist bereits organisiert.
Doch nicht nur „WonderBall" sorgte für Aufmerksamkeit: Mit „SmellsWood" schaffte es eine zweite Schülerfirma des Evangelischen Lichtenstern-Gymnasiums ins Landesfinale. Das Team stellt aus Holzresten duftende Alternativen zu klassischen Wunderbäumen her und zeigte damit ebenfalls eindrucksvoll Kreativität und nachhaltiges Denken.
Betreut werden die Schülerfirmen von Till Kernen, Timo Schuh und Karina Damitz.
Für „WonderBall" geht die Reise nun weiter: Das Team wird Baden-Württemberg beim Bundesfinale am 16. Juni in Köln vertreten. Dort wird der Bundessieger ermittelt, der anschließend Deutschland beim europäischen Wettbewerb in Riga (Lettland) vertreten darf. Entsprechend motiviert blickt das Team nun auf die nächste Herausforderung. Schüler Lasse Stadelmann sagt: „Jetzt richtet sich der Fokus natürlich voll auf Köln."
Zum erfolgreichen Team „WonderBall" gehören:
Maximilian Brunnberg, Carolin Eisele, Nina Hörmann, Lennart Klaholz, Victoria Köpper, David Kurz, Lea Lanquillon, Lisa Lanquillon, Emma Ludwig, Zoey Luge und Lasse Stadelmann.
Auch die Schülerinnen und Schüler selbst blickten stolz auf den Erfolg zurück. Zoey Luge sagte: „Es war ein schöner und erlebnisreicher Tag, aus dem man mit Stolz herausgehen kann." David Kurz ergänzte: „Wir werden uns immer an diesen Tag erinnern."

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