Pressemeldung

Presse: Am Sachsenheimer Lichtenstern-Gymnasium wird Jazz in bester Werkstatt-Tardition geboten

in: Vaihinger Kreiszeitung vom 24. April 2026

 

Im Evangelischen Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim gibt es bei „Jazz im Foyer" lang anhaltenden Applaus vom Publikum für die Schulensembles.

 

Sachsenheim (p). Mit „Jazz im Foyer" präsentierte das Evangelische Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim kürzlich einen ebenso unterhaltsamen wie hochklassigen Konzertabend, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Vor einem feinen Publikum hätten schulische Ensembles und eine Gast-Formation die ganze Bandbreite des Jazz und Pops – von vokalen Farben über groovige Combo-Sounds bis zum raumfüllenden Big-Band-Klang – gezeigt.


Eine lebendige Programmarchitektur mit Vielfalt und klangfarbenreichen Bögen
Den Auftakt gestaltete das Vokalensemble der Schule (Klasse 9 bis Kurststufe 2) unter der Leitung von Jasmin Joos. Mit frischen Stimmen, sauberer Intonation und spürbarer Bühnenfreude setzten die Sängerinnen erste Glanzpunkte. Begleitete und reine A-capella-Arrangements wechselten sich ab, immer getragen von sicherer Rhythmik und einem hörbaren Gespür für Phrasierung. So musizierten die Mädchen mit „Let Me Entertain You" (Robbie Williams), „Sing" (Pentatonix) und „Cups" aus dem Film „Pitch Perfect" vier- bis fünfstimmige Arrangements – ein gelungener Einstieg, der das Publikum sofort mitnahm.


Präzises Zusammenspiel und knackige Grooves
Anschließend übernahm die Jazz-Crew der Schule, geleitet von Franz Pregler, der außerdem den ganzen Abend am Piano begleitete und dabei große Virtuosität und Konzentration zeigte. Ihr abwechslungsreiches, spielfreudiges Set überzeugte durch präzises Zusammenspiel, knackige Grooves und pointierte Soli.
Zum Auftakt setzte die Formation mit „Back to the Future" ein energiegeladenes Ausrufezeichen und zeigte später mit „Departure of an Angel" ihre lyrischere, fein nuancierte Seite. Auch in den weiteren Stücken der Jazz Crew wie „Urban Street Parade" oder „Island Groove" blitzte die individuelle Handschrift der jungen Musikerinnen und Musiker auf: mutig, ideenreich und kommunikativ – Jazz in bester Werkstatt-Tradition, der bereits ein erstaunlich hohes Niveau verriet. Besonders hervorzuheben sei Eunike Baumgärtner, die mit dem Solo-Titel „I can't give you anything but love" begeisterte. Sie präsentierte das Stück mit beeindruckender Bühnenpräsenz und feinem Gespür für Timing und Phrasierung – ein Höhepunkt, der lange nachhallte.


Kräftiger Big-Band-Sound
Zum krönenden Abschluss betrat in der zweiten Hälfte die Gout Big Band die Bühne und spannte für knapp eine Stunde einen großen, klangfarbenreichen Bogen. Der Soundkörper der Big Band füllte den Raum mit beeindruckender Präzision und enormem Ausdruck; die Sektionen griffen wie Zahnräder ineinander, die Dynamik reichte vom fein schattierten Piano bis zum brillanten Tutti. Zahlreiche Solistinnen und Solisten prägten das Programm – allen voran Leiter Alexander Wolpert (Saxophon und Querflöte) und Lukas Wolpert (Trompete und Flügelhorn), die gemeinsam mit Tobias Winkens (Posaune), Christoph Schaff (Trompete), Jannik Rennshaw (Trompete) und Tobias Schuster (Tenorsax) virtuose Improvisationen zu Gehör brachten. So sei ein farbenprächtiges Panorama des Big-Band-Sounds entstanden.


Gastliche Bewirtung in der Pause
Getragen wurde der Abend auch vom Publikum, das die Musiker mit lang anhaltendem Applaus belohnte, sowie von der Pausenbewirtung der Kursstufe 1, die dem Konzert eine gastliche Note verlieh. Insgesamt bot „Jazz im Foyer" eine lebendige Programmarchitektur, deren Vielfalt keine Sekunde Langeweile aufkommen ließ – ein erfolgreicher, kurzweiliger Konzertabend.

 

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